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Aktivistin und Künstlerin für gesellschaftlichen Wandel

Wie können wir unsere Gesellschaft gerechter, bewusster und nachhaltiger gestalten?

Diese Frage begleitet meine Arbeit seit vielen Jahren. Als Aktivistin und Künstlerin für gesellschaftlichen Wandel entwickle ich Projekte, die gesellschaftliche Fragen sichtbar und erlebbar machen. Dabei verbinde ich Kunst, Aktivismus und Bildung und suche nach Formen, die Menschen nicht nur informieren, sondern sie zum eigenen Denken, Fragen und Handeln anregen.

Mich interessieren gesellschaftliche Veränderungen nicht nur als politische oder wissenschaftliche Themen. Ich möchte sie in den Alltag holen, unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen und zeigen, dass Veränderung möglich ist und von vielen Menschen mitgestaltet werden kann.

Von Feminismus bis Zukunftsfragen

Seit über 15 Jahren entwickle ich Projekte an der Schnittstelle von Feminismus, Gleichstellung, Nachhaltigkeit, Minimalismus und gesellschaftlicher Verantwortung. Dabei geht es immer wieder um ähnliche Fragen:

  • Wer wird gesehen und wer bleibt unsichtbar?
  • Was brauchen wir für eine gerechtere Gesellschaft?
  • Was bedeutet Verantwortung im Alltag?
  • Und wie wollen wir eigentlich in Zukunft leben?

Meine Projekte reichen von partizipativen Kunstprojekten und Wanderausstellungen über Kampagnen und Bildungsformate bis hin zu Publikationen und öffentlichen Veranstaltungen.

Was ich aktuell entwickle

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt derzeit auf der Frage, was eine Gesellschaft der Zukunft braucht.

Mit der interaktiven Wanderausstellung „Was braucht die Welt von morgen?“ entwickle ich ein Format, das Nachhaltigkeit und die 17 Sustainable Development Goals nicht abstrakt vermittelt, sondern ausgehend von konkreten Zukunftsfragen erfahrbar macht. Die Ausstellung lädt dazu ein, über Gegenwart und Zukunft nachzudenken und eigene Antworten zu entwickeln.

Auch meine langjährige feministische Arbeit entwickle ich weiter. Für den Cornelsen Verlag arbeite ich aktuell an dem Themenheft „Feminismus verstehen“, das Jugendlichen einen verständlichen und zugleich fundierten Zugang zu feministischen und gesellschaftspolitischen Fragen ermöglichen soll.

Mit „Was ist Feminismus heute?“ entsteht außerdem ein europäisches Demokratieprojekt, das Feminismus, Gleichstellung und demokratische Gesellschaften aus verschiedenen Perspektiven betrachtet und in deutscher, englischer und französischer Sprache umgesetzt wird.

In meinem Kunstprojekt „What was her name again?“ beschäftige ich mich mit Frauen, deren Leistungen und Geschichten aus der kollektiven Erinnerung verschwunden oder nie ausreichend sichtbar geworden sind. Die Ausstellung fragt spielerisch danach, wer Geschichte schreibt, wer erinnert wird und wen wir vergessen.

Projekte als Werkzeug für Veränderung

Was all diese Projekte verbindet, ist weniger ein bestimmtes Format als eine Haltung: Ich möchte gesellschaftliche Fragen so vermitteln, dass Menschen sich selbst darin wiederfinden und Lust bekommen, sich einzumischen.

Kunst kann neue Perspektiven eröffnen.
Aktivismus kann Veränderung anstoßen.
Bildung kann Wissen und Handlungsmöglichkeiten schaffen.

Ich verbinde diese drei Bereiche, um gesellschaftlichen Wandel nicht nur zu beschreiben, sondern ihn selbst mitzugestalten.

Mein Weg

Ich bin in Hannover geboren und habe Geschichts- und Literaturwissenschaft studiert. Anschließend arbeitete ich mehrere Jahre in der Öffentlichkeitsarbeit an der Universität sowie als Projektleiterin in Agenturen. Diese Erfahrungen prägen meine Arbeit bis heute. Sie verbinden strategisches Denken und kreative Konzeption mit meiner Leidenschaft dafür, komplexe gesellschaftliche Themen verständlich, zugänglich und sichtbar zu machen.

2012 initiierte ich die Kampagne „Wer braucht Feminismus?“. Gemeinsam mit meinem Team habe ich inzwischen rund 6.000 feministische Statements gesammelt. Die gleichnamige Wanderausstellung wurde seitdem an mehr als 60 Orten gezeigt und hat Menschen in ganz Deutschland zur Auseinandersetzung mit Feminismus eingeladen.

Meine Projekte wurden vielfach nominiert und ausgezeichnet, unter anderem von Facebook, Google, dem Cannes Lions International Festival of Creativity und der Bundeszentrale für politische Bildung.

Was mich antreibt

Ich glaube, dass gesellschaftlicher Wandel dort beginnt, wo Menschen anfangen, Fragen zu stellen, bestehende Strukturen zu hinterfragen und selbst Verantwortung zu übernehmen. Deshalb möchte ich mit meiner Arbeit nicht vorgeben, wie die Welt aussehen muss. Ich möchte Menschen dazu bringen, gemeinsam darüber nachzudenken, welche Welt wir eigentlich wollen und was wir selbst dazu beitragen können. Denn Veränderung ist möglich, wenn wir sie gemeinsam gestalten.

Nominierungen und Auszeichnungen

2024: Auszeichnung im Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ für die Kampagne Wer braucht Feminismus?
Verliehen durch: Bundeszentrale für politische Bildung

2023: Clio Award Bronze für das Projekt „Vulva Spaceship“ in Kooperation mit der Agentur INNOCEAN
Verliehen durch: Clio Awards

2022: Nominierung Cannes Lion in der Kategorie „GLASS: THE LION FOR CHANGE“ für das Projekt „Vulva Spaceship“ in Kooperation mit der Agentur INNOCEAN
Verliehen durch: Cannes Lions International Festival of Creativity

2020: Siegel für AUSGEZEICHNETES ENGAGEMENT für die Kampagne Wer braucht Feminismus?
Verliehen durch: GoVolunteer

2018: Nominierung für den Stadt-Hannover-Preis „Frauen machen Standort“
Verliehen durch: Landeshauptstadt Hannover

2018: Auszeichnung mit dem Preis Green Pussyhat in der Kategorie Gerechtigkeit für die Kampagne Wer braucht Feminismus?
Verliehen durch: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

2018: Gewinnerin bei der Google Impact Challenge mit dem Projekt FIRST HAND Markt
Verliehen durch: Google

2017: Leinestern in der Kategorie Kunst und Kultur für die Sendung ARTNIGHT bei radio leinehertz 106.5
Verliehen durch: Freiwilligenzentrum Hannover

2017: Erfolgreiche Teilnahme an dem  Wettbewerb drei|v mit dem Konzept zu dem Modelabel LIEBElieben
Verliehen durch: kre|H|tiv Netzwerk Hannover

2015: Nominierung beim SMART HERO AWARD in der Kategorie Bürgerschaftliche und politische Beteiligung für die Kampagne Wer braucht Feminismus? 
Verliehen durch: Stiftung Digitale Chancen und Facebook

2014: Auszeichnung mit dem Preis Starke Netze gegen Gewalt für die Kampagne GRENZEN ACHTEN!
Verliehen durch: Deutschen Olympischer Sportbund

2013: Auszeichnung mit dem Preis Heute@Morgen – Ideenwettbewerb für das Projekt Think first before you buy
Verliehen durch: Verein Niedersächsischer Bildungsinitiativen